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Worblaufen Tiefenaustrasse,Worblaufen, 2007

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Die Umgebung des Bahnhofs Worblaufen ist typisch für die unwirtlichen Verkehrsinfrastrukturen der 1970er Jahre. Das Gebiet wird 2002 als kantonaler Entwicklungsschwerpunkt zur baulichen Aufwertung bestimmt. Ein Teilprojekt ist die Neugestaltung der Worblaufen- und Tiefenaustrasse vom Fischrainkreisel bis zum neuen Gewerbehaus W200. Mit Fussgängerstreifen, direkten Perronerschliessungen und Bushaltestelle wird der Strassenabschnitt neu dem Misch- und Langsamverkehr zugänglich gemacht. Hierfür werden herkömmliche Strassenbauelemente gestalterisch überarbeitet: Als Richtungstrennung dient ein Mehrzweckstreifen, intarsienartig in Mikrosil-Quarzmehl aufgebracht. Zu einzelnen Feldern unterbrochen, übt er eine entschleunigende Wirkung aus. Andere Elemente, wie die weichen Trottoirkanten oder die Pfeile in den Kreiseln, sollen das Verhalten der Verkehrsteilnehmer über Blickführung und Intuition beruhigend und sicherheitssteigernd beeinflussen. Die im Ortsnamen verborgene Farbe wird zum neuen Identitätsträger: Blau ist in Gestalt der Gebots- und Ortstafeln, im Farbbad der Unterführung bis hin zur Ansaat der Wiesenmischung gegenwärtig. Den Beweis für die Funktionalität der neuen Gestaltungselemente erbrachte Fabian Cancellara 2010 auf seiner Siegesfahrt im Schlusszeitfahren der Tour de Suisse, indem er im Sprung über eine der Fussgängerinseln hinwegsetzte.Die Umgebung des Bahnhofs Worblaufen ist typisch für die unwirtlichen Verkehrsinfrastrukturen der 1970er Jahre. Das Gebiet wird 2002 als kantonaler Entwicklungsschwerpunkt zur baulichen Aufwertung bestimmt. Ein Teilprojekt ist die Neugestaltung der Worblaufen- und Tiefenaustrasse vom Fischrainkreisel bis zum neuen Gewerbehaus W200. Mit Fussgängerstreifen, direkten Perronerschliessungen und Bushaltestelle wird der Strassenabschnitt neu dem Misch- und Langsamverkehr zugänglich gemacht. Hierfür werden herkömmliche Strassenbauelemente gestalterisch überarbeitet: Als Richtungstrennung dient ein Mehrzweckstreifen, intarsienartig in Mikrosil-Quarzmehl aufgebracht. Zu einzelnen Feldern unterbrochen, übt er eine entschleunigende Wirkung aus. Andere Elemente, wie die weichen Trottoirkanten oder die Pfeile in den Kreiseln, sollen das Verhalten der Verkehrsteilnehmer über Blickführung und Intuition beruhigend und sicherheitssteigernd beeinflussen. Die im Ortsnamen verborgene Farbe wird zum neuen Identitätsträger: Blau ist in Gestalt der Gebots- und Ortstafeln, im Farbbad der Unterführung bis hin zur Ansaat der Wiesenmischung gegenwärtig. Den Beweis für die Funktionalität der neuen Gestaltungselemente erbrachte Fabian Cancellara 2010 auf seiner Siegesfahrt im Schlusszeitfahren der Tour de Suisse, indem er im Sprung über eine der Fussgängerinseln hinwegsetzte.     

Bauherr, Auftraggeber:
Kanton Bern, Oberingenieurkreis II

Ingenieur:
Emch + Berger AG, Bern

Texte:
Christoph Schläppi

Photograph:
Milo Keller

Projekt von 4d Landschaftsarchitekten